Die Geschichte des
Dobermannzwingers von Monte Christo

Auf dieser Seite möchte ich mich Ihnen vorstellen.

Ich heiße Petra Bergk, bin ein gutes 1970er Baujahr und lebe mit meinem Sohn Lukas und meinen Hunden in dem schönen Städtchen Alsfeld in Hessen. Aufgewachsen bin ich in Ahlen/Westf., mit 18 Jahren zog ich nach Alsfeld.

Mein ganzes Leben werde ich schon von Tieren begleitet. Am Anfang waren es Katzen, Vögel und Hamster. Da war ich noch sehr klein. Bald schon fing ich zu reiten an. Ich fuhr mit dem Fahrrad fast täglich in den Reitstall und verdiente mir meine Reitstunden durch Mithilfe im Stall. Parallel dazu wuchs bei mir die Liebe zum Hund. Ich hatte Pflegehunde (in der Stadt war das damals oft üblich). „Sit“, ein Beagle und „Blacky“, ein Pudel-Cocker-Mix, wurden von mir ausgeführt.
Mit 13 Jahren bekam ich dann meinen ersten eigenen Hund. „Rex“, ein Münsterländermix. Durch ihn kam ich auf den Hundeplatz. Rex bereitete uns einige Probleme, die ich aber mit Hilfe der Trainer in den Griff bekam. Mit Rex lief ich auch meine ersten Breitensportturniere. Leider konnte ich ihn nicht lange behalten. Meine Eltern zogen um und der Hund durfte nicht mit.
Ich ging weiter auf den Hundeplatz und hielt dort den Kontakt. Ich hatte wieder Pflegehunde. „Benno“ und „Ule“, zwei alte Schäferhunde, außerdem "Iff", ein Gordon Setter, und "Chico", ein Bernersennen Hund.

Eines Tages passierte etwas Unglaubliches.
Auf den Hundeplatz kam eine Frau, die jemanden suchte, der ihrem Hund ein wenig Gehorsam beibringt.
Ich hatte so einen Hund bisher nur auf Bildern gesehen.
Groß, schwarz mit roten Abzeichen, elegant, die Rute kurz und die Ohren standen aufrecht. Dieser Hund glänzte, war aufmerksam und konnte kaum still stehen. Sie hieß Romy…….und ja……..es war ein Dobermann.
Ich habe mich sofort verliebt.
Kein Mensch wollte mit diesem Hund arbeiten und so kam es, dass ich nun fast täglich Romy holte, mit ihr spazieren ging und auch auf dem Hundeplatz mit ihr arbeitete. So lernte ich diese wundervolle Rasse kennen und lieben. Eine Liebe, die bis heute anhält und immer nur noch stärker wird. Zwei Jahre später wurde Romy zur Scheidungswaise und wurde verkauft.

1988 zog ich nach Alsfeld, kurz darauf überkam mich im Tierheim das Mitleid und meine „Mandy“ zog bei mir ein. Mandy war auch ein Münsterländermix. Mit ihr feierte ich so einige Erfolge im Turnierhundesport.

1992 kaufte ich mir endlich meinen lang ersehnten, ersten eigenen Dobermann. „Quincy“ war leider sehr krank. Mit 18 Monaten schlief sie in meinem Arm für immer ein.

1993 kaufte ich „Rikki“, einen Rüden aus Belgien. Mit 2 Jahren diagnostizierten die Ärzte ein Wobbler-Syndrom. Rikki blieb noch ein Jahr bei mir und wurde dann von einem befreundeten Rentner übernommen, wo er bis zum Schluss (er wurde 9 Jahre alt) ein tolles Leben hatte.

1995 trat dann „Charly“ in mein Leben. Mit ihr stieg ich auch wieder voll in den Hundesport ein. Charly war für mich eine ganz besondere Hündin.

1997 meldete ich meinen Zuchtzwinger an und im September kam mein erster Wurf auf die Welt.

Aus diesem ersten Wurf blieb mein „Athlet“ bei mir. Athlet entwickelte sich prächtig. Er machte sowohl auf Ausstellungen als auch im sportlichen Bereich immer eine gute Figur.

Im Januar 1999 wurde Charly zum zweiten mal Mutter.

Charly verließ mich viel zu früh Anfang 2002 nach einer Magendrehung und zwei Operationen und einem langen Kampf.

Seit Oktober 2003 lebt nun Nasty bei mir und tritt in die großen Fußstapfen meiner Charly. Nasty ist ganz anders. Sie hat ihre eigene liebenswerte Art, die ich inzwischen genau so innig liebe, wie zuvor meine Charly.

2006 brachte Nasty unseren C-Wurf auf die Welt. Sie ist eine tolle Zuchthündin und ich habe es nie bereut, mich für sie entschieden zu haben.

Aus diesem C-Wurf blieb Cascaya bei uns. Auch sie ist inzwischen eine junge Dame mit einem umwerfenden Wesen. Eine neue Generation Monte Christo, in der all unsere Hoffnung steckt.

Im Dezember 2007 trifft den Zwinger von Monte Christo ein herber Schlag. Nach mehr als zehn Jahren geht Athlet über die Regenbogenbrücke.

2008 bewies uns Nasty noch einmal, welch tolle Zuchthündin sie ist. Der D-Wurf erblickte das Licht der Welt. Cascaya spielte die Rolle der großen Schwester perfekt. Ich bin so stolz auf meine beiden Mädels.

2010 kamen bei uns zwei Würfe zur Welt. Cascaya gebar ihren ersten Wurf (E) und Nasty ihren dritten (F). Es verlief alles wahnsinnig harmonisch. Eine richtige große Familie.
Mutter, Oma, große Schwester.....ein richtiges Familienkuddelmuddel......und es war toll.

Aus dem F-Wurf blieb Final Finesse bei uns. Ich werde mal schauen, wie sie sich entwickelt. In ihr stecken nun alle Hoffnungen auf einen sehr guten Nachwuchs. Die Zeit wird es zeigen......

2011 entschieden wir uns nochmals zeitgleich zwei Würfe aufzuziehen. Cascaya gebar ihren zweiten Wurf (G). Nasty gebar unsere H's. Für sie war es der vierte und letzte Wurf. Finesse überraschte uns mit einer Wahnsinns-Souveränität. Sie brachte sich wie selbstverständlich in die Aufzucht und Erziehung der Babys ein. Eine super tolle große Schwester und Tante. Nun ist Nasty offiziell in Rente und Cascaya genießt ihre Zuchtpause.

Cascaya zeigt in ihren Scheinträchtigkeiten immer wieder einen hormonabhängigen Knoten in der Milchleiste. Als er jetzt gar nicht zurück geht und sich zusätzlich mehrere kleine Knoten bilden, reagieren wir schnell. Cascaya bekommt im April 2013 die Milchleisten abgenommen und der Befund haut mich um. Leider sind die Knoten teilweise bösartig. Nun hoffen wir, das alles gut ist und wir noch ganz viel Zeit miteinander haben.

Final Finesse hat sich zur vollsten Zufriedenheit entwickelt. So wünsche ich mir einen Dobermann. Und so bringt sie im April 2013 ihren ersten, unseren I-Wurf zur Welt und legt noch eine Schippe drauf. Sie erweist sich als sehr souveräne, geduldige, nervenstarke Mama.
Oma Nasty überwachte alles und war von den Kleinen ganz angetan. Tante Cascaya war eher genervt und froh, als alle auszogen. :-)

Ende 2014 wage ich eine große Veränderung. Die vMC's ziehen um. Ein eigenes Haus.......ein absoluter Neuanfang. Die Mädels gewöhnen sich schnell an die neuen Gegebenheiten.

Im März 2015 bringt Finesse ihren 2. Wurf (J) zur Welt. Alles verläuft genau so harmonisch wie zwei Jahre zuvor.

Im Oktober 2016 und im Februar 2017 steht für mich die Erde still. Zuerst verläßt mich Nasty, dann Cascaya (näheres auf ihren Seiten). Ja, ich weiß, sie waren alt. Ja, ich weiß, Cascaya war sehr krank. Aber mich haut es völlig um. Ich stehe seitdem völlig neben mir und bin einfach leer.

Meine große Hoffnung liegt nun auf Fine und ich hoffe, dann wieder mit mir ins Reine zu kommen. 

Ich hoffe, dass ich mit diesem kleinen Einblick in mein Leben meine tiefe Zuneigung zu meinen Hunden zum Ausdruck gebracht habe und wünsche Ihnen noch viel Spaß beim Durchstöbern meiner Homepage.

Gedanken zur Zucht:

Ich möchte einen gesunden, wesensstarken, temperamentvollen aber ausgeglichenen Hund züchten, der noch dazu schön anzuschauen ist.
All das zusammen ergibt einen Hund, der überall einsatzfähig ist - als Familienhund oder als Sporthund - idealer Weise beides.

Eben der „beste Freund des Menschen“

Die Gesundheit
Was nützt einem der tollste Hund, wenn er krank ist. Das bringt unermessliches Leid für Hund und Besitzer.
Was nützt es zu sagen, dass andere Rassen auch Probleme haben. Ich muss mich um meine Probleme kümmern.
Wir haben einige Probleme. Weniger ernste aber eben auch ein riesig großes (DCM).
Ich möchte nicht schwarzmalen, den Dobermann nicht totreden. Ich werde unsere Probleme aber auch nicht leugnen oder schönreden.
Jeder, der einen Dobermann möchte, muss wissen, auf was er sich einlässt.
Und ich sehe es als Pflicht an, alles zu tun, was zu diesem Zeitpunkt medizinisch möglich ist, und aufzuklären.
Was nützt es, wenn die Züchter, die sich Gedanken machen, aufhören. Es bleiben dann nur die, die sich keine machen.
Was nützt es, wenn irgendwann mal ein Gentest kommt und wir keine Hunde mehr haben, an denen wir ihn nutzen können.

Das Wesen
Ich züchte einen Gebrauchshund.
Er soll in der Familie ruhig und angenehm sein, umweltkompatibel, darf aber generell seinen Job machen.
Wer eine "Schlaftablette" möchte oder einen Hund, der nicht wacht und nicht beschützt, ist beim Dobermann falsch.
Er soll arbeiten wollen und nicht müssen.
All das funktioniert nur, wenn er charakterlich absolut gefestigt ist.
Als Züchter forme ich den Welpen, den Hund formt sein Besitzer.

Das Aussehen
Auch wenn mein Augenmerk auf Gesundheit und Wesen zielt, so möchte ich dennoch einen gut aussehenden Hund.
Er sollte auf jeden Fall dem Formwert entsprechen. Dabei lege ich allerdings großen Wert auf ein gut wirksames Arbeitsgebäude.
 


Petra Bergk mit Familienhund Nasty vom Edertal auf dem Sofa (08.03.2005)


Petra Bergk mit Nasty vom Edertal und Cascaya von Monte Christo (01.01.2009)

Wo die Monte Christos sind, da brennt der Himmel...

Petra Bergk mit Nasty vom Edertal, Final Finesse von Monte Christo
und Cascaya von Monte Christo im Urlaub auf Usedom
(11.10.2010)


Cascaya, Petra, Final Finesse und Nasty (20.06.2013)